Beim Umbau zu einer begehbaren Dusche entscheidet vor allem der Bodenaufbau: Es braucht ein sauberes Gefälle zum Ablauf und eine fachgerechte Abdichtung. Je nach Ausgangslage dauert der Umbau ca. zwei bis drei Wochen. Einen verbindlichen Preis nennen wir Ihnen nach einer kostenlosen Besichtigung in einer Offerte.
Was eine begehbare Dusche ausmacht
Eine begehbare Dusche hat keinen hohen Duschtassenrand. Der Boden führt ebenerdig oder mit minimalem Absatz in die Duschzone. Das sieht ruhig aus, ist pflegeleicht und im Alter angenehm. Technisch ist sie aber anspruchsvoller als eine Standarddusche mit Wanne.
Wir bauen sie in der Regel mit Plättli und einer bodenebenen Entwässerung, entweder mit Punktablauf oder mit Rinne. Eine Alternative sind vorgefertigte Duschelemente. Welche Lösung passt, hängt vom Raum und vom Bodenaufbau ab.
Viele unserer Kunden wünschen die begehbare Dusche, weil die Badewanne kaum noch genutzt wird oder weil der Einstieg mit den Jahren mühsam wird. Wer ohnehin umbaut, denkt am besten gleich langfristig: genug Platz zum Bewegen, ein stabiler Haltegriff-Untergrund in der Wand und ein Boden, der auch nass Halt bietet.
Der Bodenaufbau ist die Knacknuss
Für eine ebenerdige Dusche muss das Abflussrohr unter dem Boden Platz finden. Bei Bodenaufbauten, die nur wenig Höhe haben, ist das schwierig. Bei Besichtigungen sehen wir oft, dass genau hier die Machbarkeit entschieden wird, vor allem in Altbauten und bei Wohnungen in oberen Stockwerken.
Ist die Aufbauhöhe knapp, gibt es Lösungen wie eine flache Entwässerung oder eine minimal erhöhte Duschzone. Das klären wir vor Ort, bevor wir offerieren.
Bei Stockwerkeigentum betrifft ein Eingriff in den Boden oft die Decke der Nachbarn. Informieren Sie die Verwaltung früh und prüfen Sie, welche Regeln für Lärm und Eingriffe in Bauteile gelten.
Auch die Lage des Abflusses im Raum zählt. Liegt der bestehende Anschluss an der Wannenseite, ist er oft ein guter Ausgangspunkt. Muss er verschoben werden, wächst der Aufwand, weil Leitungen im Boden oder in der Wand angepasst werden müssen.
Gefälle und Abdichtung
Das Wasser muss zuverlässig zum Ablauf fliessen. Dazu wird die Duschzone mit einem Gefälle ausgebildet. Zu wenig Gefälle führt zu stehendem Wasser, zu viel sieht man und es ist unangenehm beim Stehen.
Mindestens so wichtig ist die Abdichtung unter den Plättli. Die Plättli selbst sind nicht wasserdicht, die Fugen auch nicht. Eine Verbundabdichtung auf Boden und Wänden der Duschzone, mit sauber ausgeführten Anschlüssen an Ablauf und Ecken, schützt die Bausubstanz. Fehler hier zeigen sich oft erst Jahre später als Feuchteschaden.
Wir arbeiten hier sorgfältig und mit Systemen, die zusammenpassen, statt Einzelteile verschiedener Hersteller zu mischen.
Lassen Sie sich die Abdichtung vom Handwerker erklären und fragen Sie nach dem verwendeten System. Das ist eine berechtigte Frage.
- Gefälle zum Ablauf einplanen
- Boden und Wände der Duschzone abdichten
- Ecken, Anschlüsse und Ablauf besonders sorgfältig ausführen
- Fugen regelmässig kontrollieren
Plättli, Glaswand und Details
Bei ebenerdigen Duschen sind kleinere Plättli am Boden einfacher zu verlegen, weil sie dem Gefälle besser folgen. Grosse Formate gehen auch, brauchen aber mehr Schnittarbeit oder eine Rinne mit passender Einfassung.
Eine Glaswand nach Mass verhindert Spritzwasser. Ob sie nötig ist, hängt von der Grösse der Duschzone ab. Rutschhemmende Oberflächen sind sinnvoll, gerade wenn die Dusche auch später noch bequem nutzbar sein soll.
Beim Wandbelag lohnt es sich, in der Duschzone auf möglichst wenige Fugen zu achten. Weniger Fugen bedeuten weniger Pflegeaufwand. Armaturen, Brausestange und Ablage legen wir vor dem Plättlen fest, damit die Löcher sauber in die Fugen oder Plattenmitte gesetzt werden.
Ablauf und Dauer
Der Ablauf ist meist: Rückbau von Wanne oder alter Dusche, Anpassung der Leitungen, Boden aufbauen mit Gefälle, Abdichtung, Plättli, Sanitärmontage, Fugen und Silikon. Zwischen den Schritten braucht es Trocknungszeiten, die sich nicht abkürzen lassen.
Rechnen Sie bei einem normalen Bad mit ca. zwei bis drei Wochen. Wenn Sie in dieser Zeit keine Dusche haben, sollten Sie eine Übergangslösung einplanen. Elektro, Sanitär und Plättli koordinieren wir aus einer Hand.
Vor Baubeginn besprechen wir mit Ihnen die Reihenfolge, die Lieferzeiten von Armaturen und Glaswand und wann der Zugang für andere Handwerker nötig ist. Je früher Materialien bestellt sind, desto ruhiger läuft die Baustelle.
Kostenfaktoren und Offerte
Der Preis hängt von mehreren Dingen ab. Pauschale Zahlen helfen wenig, weil jedes Bad anders ist. Sie erhalten bei uns nach einer kostenlosen Besichtigung eine verbindliche Offerte.
- Bodenaufbau und Aufwand für den Ablauf
- Grösse der Duschzone
- Wahl von Plättli, Armaturen und Glaswand
- Anpassungen an Leitungen und Elektro
- Zustand von Wänden und Untergrund
Häufige Fragen
Kann ich in jedem Bad eine begehbare Dusche einbauen?
Meist ja, aber der Bodenaufbau muss das Gefälle und den Ablauf zulassen. Das klären wir bei der Besichtigung.
Wie lange dauert der Umbau von der Wanne zur Dusche?
Bei einem normalen Bad rechnen Sie mit ca. zwei bis drei Wochen, inklusive Trocknungszeiten.
Braucht es dafür eine Bewilligung?
Meist ist keine Baubewilligung nötig, wenn nur im Innern umgebaut wird. Fragen Sie im Zweifel bei der Gemeinde nach. Bei Mietwohnungen und Stockwerkeigentum klären Sie die Zustimmung mit der Verwaltung.
Ist eine ebenerdige Dusche wirklich dicht?
Ja, wenn Gefälle und Abdichtung fachgerecht ausgeführt sind. Die Abdichtung unter den Plättli ist entscheidend.
Was kostet der Umbau?
Das hängt von Bodenaufbau, Grösse und Materialwahl ab. Wir erstellen Ihnen nach einer kostenlosen Besichtigung eine verbindliche Offerte.
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